Boule Brothers


Foto: Boule.Brothers_001.jpgDie Boule Brothers sind eine Berliner Rock-Band, die ausschließlich aus Berliner Boule-Spielern besteht. Gegründet wurde sie im Winter 2013 anlässlich der Weihnachtsfeier des 1. Boule Club Kreuzberg.

Inhaltsverzeichnis

1  Erste Schritte zum Weltruhm
2  Harmonien und Divergenzen
3  Vorgänger und Vorbilder

Erste Schritte zum Weltruhm


Foto: Boule.Brothers_003.jpg Auf dem beschwerlichen Weg des Ruhmes vom Boulodrome am Kreuzberger Paul-Lincke-Ufer in die Stadien der Welt haben sie es immerhin schon in die Gestaden des Kinderbauernhofs im Görlitzer Park geschafft, wo ihnen 2012 außer Eseln, Gänsen und Schweinen immerhin schon Dutzende enthusiastischer Boulomanen Gehör zollten anlässlich der Weihnachtsfeier des 1. Boule Club Kreuzberg.

Alle Musiker stellten brav bis zähneknirschend ihre Boule-Karriere für eine Weile hintan, als es hieß "Wir trommeln die Band wieder zusammen" wie weiland bei John Belushi und Dan Aykroyd im legendären Film "The Blues Brothers".

Harmonien und Divergenzen


Kennzeichnend für das ambitionierte Liedgut der Gruppe ist der extrem divergierende Musikgeschmack seiner Mitglieder: Während Sänger Wolfgang "Sporri" Sporrer sich gerne der vertrackten Texte und Melodien eines Frank Zappa bedient, orientiert sich Gitarrist Pete "The Wizard" Goldschmidt eher an Vorbildern wie AC/DC. Bassist Yves Budin versucht hingegen stets, seinem geliebten Raggae eine Schneise zu zupfen, während Drummer Çengiz Öksoy nur darauf lauert, den Stücken seinen funkigen Groove einzuhauchen.

Foto: Boule.Brothers_002.png Ob "I shot the sheriff" also eher nach Bob Marley klingen wird oder nach Eric Clapton, kann mit Gewissheit noch niemand vorhersagen. Sicher ist nach etlichen Proben-Querelen laut Sporrer am Programm-Ablauf bislang nur, was schon (im eventuell vorgetragenen) Lied der Doors namens "Roadhouse Blues" steht: "The future is uncertain, the end is always near."

Live jedenfalls begeistert die sagenhafte Harmonie der Gruppe, wie schon zur Premiere vor fast einem Jahr: Kaum ein Zuschauer, der nicht noch tagelang geplättet schwärmte vom gelinde gesagt inspirierten Sporrerschen Gesang, kaum ein Zuhörer, dem nicht noch im Schlaf die extravaganten Melodiebögen aus Petes Gitarrensoli im Ohr erschollen. Und dass auch das griffige Ineinander der Rhythmus-Sektion um Çengiz und Yves kein Bein ruhen ließ, belegt nicht nur der nachhaltige Bierverbrauch dieser denkwürdigen Weih-Nacht im Görlitzer Park.

Vorgänger und Vorbilder


Dabei handelte es sich noch nicht einmal um die erste Band namens Boule Brothers, denn die trat bereits im Jahr 1988 erstmals auf anlässlich des Geburtstags der Berliner Boulespielerin Ulrike Edel­hoff: Gitarrist, Sänger und Texter Gerhard "Gerd Gips" Lawitzky brachte mit Organist, Sänger und Gatte Gunther Krause-Edelhoff eine dreizehn­(sic!)strophige Ode auf Ulrike zu Gehör, die auf Bo Diddleys Welthit "Bo Diddley" (sic!) fußte. Dies erschien einigen Banausen unter den Boulomanen damals als erheblich zu lang, so dass hier nie der Ruf erscholl: "Wir trommeln die Band wieder zusammen!"

Das Motto ihres Schaffens

Die Leitlinie der Blues Brothers lautet seit ersten Probetagen schon: "I woke up this morning, and I got myself a beer. The future's uncertain, and the end is always near.1)" Dennoch wird berichtet, dass Teile der Band nicht nur morgens zu alkoholfreiem Hefe-Weißbier zu greifen pflegen, so dass es lediglich anlässlich gewonnener Boule-Turniere und überlebter Live-Auftritte zu Alkohol-Missbrauch in nennenswertem Umfang kommen soll.


1) Aus "Roadhouse Blues" von "The Doors" (hier der Text). [zurück]

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