Geburtstagsfeier


Die gemeinsame Geburtstagsfeier der Berliner Boulespieler Walter Faud, Wolfgang "Sporri" Sporrer und Christoph "Stoffel" Wagner versprach, das Boule- und Feten-Ereignis der Saison 2013 zu werden - und wurde erheblich weniger wortbrüchig als etwa Italiens Ex-Präsident Benito Berlusconi.

Champagner, Rock und Currywurst, Wiedersehen und Wiedervereinen - so spektakulär wie angekündigt verlief denn auch die Mega-Geburtstagsfeier im Kreuzberger Kinderbauernhof im Görlitzer Park. Walter Faud hatte zum 50. Wiegenfest geladen und Wolfgang Sporrer zu einer undatierten Feier namens "forever young", während der ursprünglich Dritte im Bunde, Christoph Wagner, unter Protest ausgestiegen war und schon zwei Tage vorher seinen XX. Geburtstag gefeiert hatte.

Wie im Kiez traditionell üblich und schon im Volkslied verewigt, fing die Nacht des 19. Oktober 2013 erst ganz langsam an, aber dann ... Erst musste die strikte Einlasskontrolle überwunden werden, was aber immerhin den Vorteil hatte, dass keine Gebühren bei der GEMA fällig wurden für Live- und Tanz-Musik, weil lediglich Personen anwesend waren, die "durch persönliche Beziehungen verbunden" sind - und das überwiegend innig.

Nach den ersten Hürden ging es aber bald rund, als die Boule Brothers der Schar der Boulomanen einheizte mit Klassikern wie "Roadhouse Blues" von The Doors oder "Highway to Hell" von AC/DC. Gitarrist und Bandleader Pete Goldschmidt zauberte einen Soundteppich aufs Parkett, der von Bassist Yves Budin und Drummer Cengiz Öksoy auf das Eleganteste unterfedert wurde. Hätte der ebenso charismatische wie bewegliche Sänger - Co-Geburtstagskind Wolfgang Sporrer auch noch jede Note exakt getroffen, wäre der Musikgenuss schier ins Unterträgliche explodiert. Für solcherart Harmonie und Wohlklang sorgten wiederum die Background-Sängerinnen Meike Sand, Mirja Rothe und Clarissa Dröge, deren nächsten Auftritte sicher ebenfalls erheblichen Nachhall erfahren dürften.

Nächster Höhepunkt der Dramaturgie war dann die Rede des vermissten Dritten im Bunde der Geburtstagskinder, in der Christoph "Stoffel" Wagner zur Versöhnung aufrief wie weiland Willy Brandt in Polen. Wenn auch nicht auf Knien, aber immerhin mit bewegenden Worten, und so flogen bald Bussis statt wie bislang Fetzen zwischen den kurzfristig verzwisteten Mitgliedern befreundeter und erfolgreicher Dreamteams.

Zur gelinde gesagt abwechslungsreichen Tanzmusik der DJs Tino und Jan Knipper gab es dann auch endlich die versprochene hausgemachte Currywurst von "Grillmaster" Klaus "Lauser" Werner – eine Offenbarung, die selbst Lokalmatadoren wie Konnopke oder Curry 36 blass und fad erscheinen ließ. Wer nicht knabberte, swingte, rockte und hip-hopte, gab sich draußen im Garten, wo Rauchen erlaubt war, dem gepflegten Smalltalk hin, bei dem schon erste Doub- und Tripletten für die nächste Saison geschmiedet wurden. Gerüchteweise liegt gar ein Super-Mixte mit den bislang teils spinnefeinden Spielern Hanni Henning, Mirja Rothe und Gerhard "Gerd Gips" Lawitzky in der Luft.

Andere Gäste ergötzten sich an der ein wenig protzig und geschwätzig ausgefallenen Einladungsbroschüre zur Geburtstagsfeier des Jahres, die aber immerhin durch etliche prägnante Bilder des renommierten Boule-Fotografen Bastian "Tino" Moser glänzen konnte. Wer die Feier des Jahres mehr und intensiver genossen hatte, stellte sich erst am nächsten Tag heraus: Die Säufer des 1. Boule Club Kreuzberg verloren im Finale um den ersten Berliner Vereinspokal deutlich gegen die Säufer des Schwestervereins Boule 36.

Achtung!

Dieser Artikel ist nicht hinreichend mit Quellen belegt! Bitte helft mit, die Aussagen dieses Artikels zu verifizieren, sonst muss er entfernt werden.

Die Redaktion

Rechtsbehelfsbelehrung

Personen, die in diesen Artikeln erwähnt und abgebildet werden, haben das Recht, zum Schutz Ihrer Persönlichkeitsrechte rechtliche Schritte zu unternehmen. Wir empfehlen hier Abmahnung, Klage und einstweilige Verfügung zwecks Unterlassung und Schadensersatz.

So sehen es Autoren befreundeter Seiten: "Es können Ansprüche auf Unterlassung, Widerruf, Beseitigung und Schadensersatz bestehen. Diese richten sich grundsätzlich gegen den Verfasser der Herabwürdigung, können aber auch gegen Forenbetreiber geltend gemacht werden." (Rechtsanwältin Christine Möhrke-Sobolewski.) Erwähnt sei dazu insbesondere das Telemediengesetz, insbesondere § 10 Speicherung von Informationen.

Zum Hintergrund weiter RA Möhrke-Sobolewski (a. a. O.): "Internet und Digitalisierung ermöglichen die Darstellung von Person und Werdegang in einem weltweiten Netzwerk. Grundsätzlich hat jeder Einzelne und jedes Unternehmen das Recht, selbst darüber zu entscheiden, welche Aspekte seiner Persönlichkeit in welchem Umfang und gegenüber welchen Adressaten dargestellt werden. Dieses Recht wird durch das allgemeine Persönlichkeitsrecht als spezielles Freiheitsgrundrecht aus Art. 2 I i.V.m. Art. 1 I GG geschützt."

Dem gegenüber tritt wiederum Art. 5 GG mit der Maßgabe "(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten [...]" sowie "(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei." Da Gerichte diese Rechte stets gegeneinander abzuwägen pflegen, sollte man rechtliche Schritte rechtzeitig mit seinem Rechtsanwalt beraten!

Die Rechtsabteilung