Wolfgang Sporrer


Wolfgang "Sporri" Sporrer (* 22. Oktober 1956 in Coburg, Unterfranken) ist ein deutscher Boulespieler, Taxifahrer und Lebenskünstler.

Foto: Sporrer_Lebenslauf_709In langweiligen Verhältnissen in einer (bis auf das Zonen-Randgebiet) wenig abwechslungsreichen Gegend aufgewachsen, wandte sich Sporrer in Berlin während seines zunächst noch anregenden Studiums der Publizistik und der Politologie (das allerdings hauptsächlich aus Streiks und Parties bestand) dem als aufregender empfundenen Kartenspiel Doppelkopf ("DoKo") zu (vgl. die Chemiestudenten in Eckhard Henscheid: Geht in Ordnung - sowieso -- genau ---).

Inhaltsverzeichnis

1  Erste Schritte zum Pétanque
2  Aufstieg und erster Ruhm
3  Ars longa, vita brevis

Erste Schritte zum Pétanque


Anlässlich der traditionellen Freitags-Kartenrunde im Lokal "Wohnzimmer" in der Wiener Straße 20 in (damals noch) 1000 Berlin 36 wurde Sporrer eines Besseren bekehrt, als er auf den umtriebigen Boule-Wanderprediger Martin Teufel traf. Dieser erklärte auf die verwunderte Frage "Was ist das denn für ein Sportgerät?" das Geheimnis der drei Stahlkugeln, die er regelmäßig bei sich führte - und gelobte, dies am nächsten Tag "an der Kastanie" zu demonstrieren.

Vor dem gleichnamigen Lokal an der Charlottenburger Schlossstraße führte Teufel die Kreuzberger Studenten Sporrer, Michael Langenstein und Gerhard "Gerd Gips" Lawitzky ein in die Mysterien des sog. Boule-Spiels, genauer: dessen weltweit beliebteste Variante Pétanque. Gemeinsam mit dem Boule-Urgestein, Pétanque-Fachautor (Jeux des Boules: Petanque und andere Kugelspiele) und erstem Deutschen Meister aus Berlin Michael "Michi" Hornickel wurde das präzise "Legen" der Stahlkugeln vorgeführt - und sogar das damals unter deutschen Spielern noch eher selten gelingende "Schießen" gegnerischer Kugeln.

Aufstieg und erster Ruhm


Von 1983 an gehörte Sporrer dem ersten deutschen Berliner Boule-Verein Boulomanes Berlinois an und betätigte sich für diesen als Schriftführer und Journalist. Seither betrieb er sein Studium eher so intensiv wie weiland der Berliner Jurastudent und Schachgroßmeister Aaron Nimzowitsch, von dem es hieß: "Er studiert Schach und spielt Jura".

Zum Großmeister des Pétanque sind es aber noch einige Schritte für Sporrer: Sein größter internationaler Erfolg war bislang das Ausscheiden in der ersten Runde des größten Boule-Turniers der Welt, der Marseillaise, 2013. Im nationalen Rahmen erreichte er immerhin jeweils die vierte Runde der Deutschen Meisterschaften 1988 in Singen und 1989 in Groß-Gerau, als ein Weiterkommen lediglich am 13. Punkt der gegnerischen Mannschaft scheiterte.

In Berlin hingegen (Kastanie, Teufelsturnier)

Ars longa, vita brevis


Im Herbst 2013 gründete Sporrer die Rockband "The Boule-Brothers", mit der er bei der Weihnachtsfeier des 1. Boule Club Kreuzberg erste Erfolge einheimste. Sämtliche Musiker spielen Boule am Paul-Lincke-Ufer in Berlin-Kreuzberg, darunter Pete "The Wizard" __ an der Gitarre, Yves "Le Petit" __ am Bass und Cengiz "..." __ an den Drums.

Das Motto seines Lebens

Sporrers Lebensleitlinie lautet seit jungen Jahren schon: "Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die Wurstfabrik. Er lässt ihn in die Knackwurst beißen und gibt ihm noch ein Stückchen mit.1)" Entsprechend suchte er auch regelmäßg den Beweis dieser Gottesgnade (ohne an den Herrn selbst zu glauben) an eigens dafür hergerichteten Kultstätten wie Spielbanken und neuerdings auch Pokertischen.


1) Dies ist die häufig gehörte scherzhafte Abwandlung der ersten Strophe von Joseph von Eichendorffs Gedicht »Der frohe Wandersmann«, das zum ersten Mal gedruckt in seiner Novelle »Aus dem Leben eines Taugenichts« (sic! 1826) erschien. "Durch die Vertonung von F. Th. Fröhlich (1833) wurde es zum Volkslied." (Quelle: Universal-Lexikon. 2012). [zurück]

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